SPD stellt Ihre neuen Wahlplakate vor
Am Mitwoch stellt die Berliner SPD Wahlplakate für Ihren Wahlkampf vor.
Vor allem die Motive der Großflächenplakate wollen der Spitzenkandidat, Berlins Bürgermeister Wowereit, und Landeschef Müller präsentieren. Die Großflächenplakate sollen vom 1. August bis zur Abgeordnetenhauswahl am 18. September im Berliner Stadtgebiet plakatiert werden.
Die Parteien stellen dieses Jahr ihre Wahlkampagnen in mehreren Teilen vor. Spitzenkadidat Wowereit und Landeschef Müller präsentierten Ende Juni ihren Wahlkampf-Slogan “Berlin verstehen”. Es werden auch die Motive kleinerer Plakate präsentiert.
Wir sind gespannt wie die Wahlbotschaften auf den Großflächenplakaten zur Geltung kommen.
Abgeordnetenhauswahl 2011 Berlin
FDP Großflächenplakate und Hohlkammerplakate für den Wahlkampf Berlin 2011
Der Wahlkampf in Berlin steht kurz bevor. Unsere großen Parteien stellen nach und nach Ihre Wahlkampagnen vor. Die Grünen haben vergangene Woche bereits Ihre Kampagne mit Großflächenplakaten und kleineren Plakaten vorgestellt. Gestern hat die CDU Ihre Wahlplakate präsentiert. Heute wird die FDP Ihre Wahlkampagne in Berlin vorstellen. Mitte der nächsten Woche stellen Die Linke und die SPD Ihre Kampagnen vor.
Die FDP hat sich dieses mal für textlastige Themenplakate entschieden. Die Wahlplakate mit Großflächenplakaten und kleineren Plakaten wurden von der Berliner Agentur Etwas Neues entsteht erstellt. Die Werbeagentur hat für die FDP schon den Landtagswahlkampf in Bayern begleitet.
350 Großflächenplakaten, 15.000 A0 Plakate und jede Menge Postkarten werden verbreitet. Der Landesverband stellt 350.000 € Budget zur Verfügung, welches durch weitere Budgets aus den Bezirken noch unterstüzt wird. Die Schwerpunkte der Wahlbotschaften sind Wirtschaft, Verkehr, Bildung und weitere Themen. Den Abschluß der Wahlkampagne bilden ein TV-Spot und Radiowerbung.
Das Ziel der Kampagne ist die Beschäftigung mit den Inhalten, laut Zielke. Autofahrer brauchen nur zwei rote Ampeln, um die Inhalte zu erfassen. Die Plakate bewegen sich durch die Texte trotzdem hart an der Grenze was Passanten im Vorbeigehen aufnehmen können. Wir sind gespannt.
Für die FDP in Berlin wird es dieses Jahr, am 18.09., eine Zitterpartie. Die Umfragen bescheinigen den Berliner Liberalen aktuell 3 % und in Ostberlin nur 2 %. Ziel ist es mit der Wahlkampagne die 37 % FDP-Stammwähler zu mobilisieren. Damit sollte die 5 % Hürde zu schaffen sein laut Spitzenkandidat Christoph Meyer.
Carat-Prognose zeigt Deutscher Werbemarkt wächst weiter: Auf TV, Online und Plakat setzen verstärkt Markenartikler
Deutsche Medienhäuser bekommen positive Nachrichten: In der Werbebranche sieht man einer positiven Entwicklung entgegen. Wenn man den Experten des Medianetworks Carat glaubt, dann werden die Ausgaben der Werbe-Spots, Anzeigen, Online-Werbung und Plakate 2011 sich um 1,8 Prozent erhöhen. Der Dank von den globales Spendings sollen vor allem an Nordamerika gehen, dort steigen die Ausgaben sogar um 5,7 Prozent.
Carat korrigiert so seine Vorhersage für den Werbemarkt, der im letzten Jahr sich deutlich entwickelt hat. Im letzt-jährigen August dachte die Werbeagentur das nur ein kleines Plus von 0,9 Prozent. 2010 hatte sich die deutsche Werbekonjunktur viel besser entwickelt als gedacht: Statt einem Minus von 0,5 Prozent ist es für 2010 ein Plus von 2 Prozent.
2012 soll es weiter in die Höhe gehen, laut Carat. Die Experten des Medianetworks gehen zurzeit davon aus, dass die Spendings in Deutschland im nächsten Jahr um 1,6 Prozent ansteigen werden. In der ganzen Welt soll es sogar um 6,2 Prozent gestiegen sein. Antreiber sind zu den wieder gekommen USA, die mit einem Plus von 5,9 Prozent einen guten Anteil am Auftrieb haben sollen, vor allem wachsende Märkte wie China (plus 11,8 Prozent), Lateinamerika (plus 12,9 Prozent), Russland (17,4 Prozent) und die Region Asien-Pazifik (plus 7 Prozent). Deutschland im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern steht schlecht da: In Großbritannien (4 Prozent), Italien (4,3 Prozent), Spanien (3,4 Prozent) und Frankreich (2,7 Prozent) fällt der Anstieg wesentlich höher aus als hierzulande.
Tv und Internet sind die Gewinner der Medienseiten. Laut Jerry Buhlmann, Geschäftsführer der Aegis Group, haben die beiden Gattungen bereits im letzten Jahr eine fantastische Performance hingelegt. Buhlmann erwähnt ebenfalls, dass in dem Jahr 2010 das Projekt Out Of Home sich stark entwickelt hat. In den nächsten zwei Jahren sagt er ein Plus von 7,2 Prozent und 7,8 Prozent voraus für TV, Online und Plakate.
Welche unbewussten Botschaften vermitteln uns die Wahlplakate?
Am 27. März finden wieder mal Wahlen statt. Aus diesem Grund wurden nicht nur in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg, sondern auch in Hessen zahlreiche Helfer in den vergangenen Wochen und Monaten gewonnen, um gezielt Wahlplakate aufzustellen und Wähler zu gewinnen. Doch was wollen und sollen uns die Wahlplakate eigentlich mitteilen und welche Wirkung haben Sie auf uns?
Die Neuromarketing-Agentur „Red pepper“ nahm dies zum Anlass und analysierte dafür die Plakate von SPD, FDP, CDU, den Linken und den Grünen. Sie untersuchte die Plakate zum Thema Bildung und auf Ihre damit gemeinte Wirkung. Hier erzielte man ein verblüffendes Ergebnis.
Während die Kampagnen bei der bewussten Wahrnehmung als fast deckungsgleich wahrgenommen wurden, wurden hinsichtlich der unbewussten Botschaften ganz klare Unterschiede festgestellt.
Es reicht also nicht aus nur darauf zu achten, was die Plakate aussagen, sondern viel wichtiger ist, welche Inhalte kommuniziert werden und unser Gehirn wahrnimmt. 95 Prozent unserer Entscheidungen werden durch unbewusste emotionale Prozesse im Gehirn gesteuert. Damit auch die Wahlentscheidungen.
In Baden-Württemberg fällt bei den Wahlplakaten zur Bildung besonders das Plakat der „Grünen“ auf. Obwohl sie sich rein optisch an eine klar umrissene Zielgruppe wenden, vermittelt das Wahlplakat unbewusste Botschaften, die in allen Bereichen die anderen Parteien bei weitem übertreffen. Die Grünen werden, gewollt oder ungewollt, zu einer Volkspartei.
Bei der CDU werden Kinder unterschiedlicher Hautfarben und Geschlechter gezeigt. Man möchte damit Toleranz, Integration und Gleichstellung thematisieren. Dies kommt bei der gefühlten Ebene nur gering zum Tragen. Wenn die CDU von Chancen spricht, kommt auf der impliziten Ebene eher der Eindruck von Fleiß, Technik, Ordnung und Disziplin zum tragen. Das gewünschte Emotionsprofil und Motivationsprofil deckt sich mit dem konservativen christdemokratischen Parteiprofil. Auf der impliziten Ebene erreicht die CDU Ihre Stammwählerschaft sehr gut.
Bei der SPD ist ein blonder Junge mit blauen Augen abgebildet. Migrationskinder sind nicht zu sehen. Das Motiv der SPD ruft Assoziationen zu Gerechtigkeit, Familie, Ehrgeiz und Neugier hervor. Ganz besonders die sozialen Komponenten entsprechen den Wurzeln der Partei.
Obwohl häufig beklagt wird, dass immer weniger Unterschied gerade zwischen den großen Parteien sichtbar werden zeigt doch die unbewusste Ebene ganz klare Unterschiede.
Diese Unterschiede aus der Studie von „Red Pepper“ seien hier nur exemplarisch genannt.
Doch was nutzt eine gut durchdachte Wahlplakat Kampagne unter Berücksichtigung der unbewussten Wahrnehmungsreize, wenn die unzähligen fleißigen Helfer beim Aufstellen der Wahlplakate nicht den richtigen Standort wählen.
Siehe hierzu folgende Beispiele:
